Quer durch 04/19

Wie jeden Monat kommt auch heute pünktlich unser ganz persönlicher Monatsrückblick, in dem wir euch erzählen, was bei uns hinter den Kulissen so los war. Viel Spaß mit unseren neuesten Plänen, Pleiten und Powermomenten!

Was war dein Ziel für April und inwiefern hast du es erreicht?

Franzi: Unser Plan war es, über das Osterwochenende nach Amsterdam und Haarlem zu verreisen. Weiter unten erfahrt ihr mehr!

Iris: Ich wollte meiner aknegeplagten Haut etwas Gutes tun und sie im Alltag von Foundation befreien. Mit dem Nebeneffekt, mich nicht länger hinter der Maske zu verstecken. Das Ergebnis: Zu mir und meinen Makeln zu stehen, fiel mir leichter als gedacht und ich spare Geld, Zeit und Unreinheiten ein 😉

 

Welche Anschaffungen hast du in diesem Monat getätigt (Food, Beautyprodukte, Freizeit …)? Top oder Flop?

Franzi: Im April glühte die Kreditkarte für neue Vans-Sneakers, Sommerschuhe, mehrere Jeans (meine persönliche Horrorkategorie beim Einkaufen – welche ist eure?) und Sportleggins, die ich günstig über Kleiderkreisel gefunden habe.

Iris: Ich habe ein bisschen in Blumen und Wanddeko investiert, um meine Wohnung heimischer zu machen. Ich mag zwar den cleanen Stil, aber der Grat zwischen stylisch und kahl ist doch sehr schmal. Die Bilder habe ich bei Junique gekauft, die Wandvase über Amazon und den Efeu im Baumarkt.

 

Was war dein schönster Augenblick und hattest du einen Schreckmoment?

Franzi: Ein Freudenmoment war, als ich kurzfristig doch noch spontan einen Nebenjob gefunden habe. Im Urlaub hatten wir dafür ein paar finanzielle Schreckmomente, z. B. als wir im indonesischen Restaurant eine Platte für 32 Euro bestellten. Leider war der Preis pro Person gemeint …

Iris: Ziemlich genervt war ich von meiner Grippe, die mich den gesamten Urlaub gekostet hat: Statt die ganzen organisatorischen Dinge zu erledigen, die ich mir vorgenommen hatte, lag ich ausschließlich krank im Bett. Als ich die „Verschwendung“ realisiert hatte, war dies ein kleiner Schockmoment. Schöne Augenblicke assoziiere ich im April eher mit entspannenden Tätigkeiten, wie etwa Netflix glotzen 😀

 

Worauf bist du stolz bzw. hast du etwas Neues gelernt?

Franzi: Mein Studium und ich werden meistens nicht so recht warm miteinander, das Fach „Crossmediale Medienproduktion“ macht mir aber sogar Spaß. Selbst ein Konzept auszuarbeiten, erscheint mir sogar sinnvoll für die Arbeitswelt später. Wie oft kann man das schon von einem Studienmodul sagen?

Iris: Ich habe gelernt, dass man nicht dazu berechtigt ist, Erwartungen an andere Menschen zu stellen oder ihnen das eigene moralische Empfinden überzustülpen. Aus welchem Grund sollten sie mir denn gehorchen? Möchte man etwas anders haben, gibt es ein ganz einfaches Werkzeug: konstruktive Kritik. Statt professionelles Verhalten von einem/r Kollegen/in zu erwarten und sich darüber zu ärgern, wenn dies nicht berücksichtigt wird, lieber so regeln: „Wärst du so gut, würdest du deine schlechte Laune bitte nicht mehr an mir auslassen?“

 

Welche Emotionen gab es und welche Rolle spielten andere Menschen dabei?

Franzi: Ich glaube, Dankbarkeit für die mir nahestehenden Menschen, war das Gefühl, das ich im April am häufigsten immer wieder verspürt habe. Freundschaft und alles, was damit zusammenhängt, ist nie selbstverständlich, sondern immer ein Geschenk. Klingt pathetisch, ist aber einfach so.

Iris: Bei mir gab es im April ungewöhnlich viele Tränen, wie mir gerade auffällt. Meist lag dies an meinen Selbstzweifeln, die mich seit Monaten täglich beschäftigen. Menschen, die mir nahestehen, gelingt es zum Glück oft, mich von diesen Gedankenspiralen abzubringen.

 

Mit welchen Herausforderungen warst du konfrontiert? Hast du einen Rat, wie auch andere sie meistern können?

Franzi: In einer ziemlich stressigen Einlern-Situation ließ eine andere Person ihren Dampf an mir ab, indem sie mich zu Unrecht kritisierte. Als ich neutral sagte, dass ich das nicht wissen konnte, entschuldigte sie sich und erklärte, am Anfang seien auch alle so zu ihr gewesen. Mich hat das geärgert, aber – wie auch Iris weiter oben erwähnte – man kann von anderen nicht erwarten, dass sie den eigenen Moralvorstellungen entsprechen. In diesem Fall nehme ich mir vor, dass ich es zukünftig besser machen und Neulinge in einer solchen Situation fair und geduldig behandeln will.

Iris: Mich hat im April ein sogenanntes „Gutmännchen“ ziemlich genervt. Darunter versteht man Leute, die einem fälschlicherweise ständig helfen wollen, um sich dann besser zu fühlen, obwohl man deren Hilfe gar nicht benötigt. Von mir dachte diese Person, sie müsste mich ständig überall integrieren (obwohl ich das bin!) und dass ich nicht für mich selbst sprechen könnte. Ich glaube, sie sah mich als unsozialen, bemitleidenswerten Außenseiter an, der ich überhaupt nicht bin. Das empfand ich als übergriffig und taktlos.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie man aus dieser ungewollten Schublade, in die einen das Gutmännchen gesteckt hat, elegant wieder herauskommt. Bei mir hat es funktioniert, indem ich nur noch neutral-höflich reagiert habe und die Person somit – aus Eigenverschulden – kalt aufgelaufen ist. Den Kontakt habe ich auch auf das Nötigste reduziert. Kennt ihr auch solche Situationen?

 

Welcher Ort, welche Veranstaltung oder Reise war im April dein Highlight?

Franzi: Amsterdam empfand ich als eine außergewöhnlich schöne Stadt (von der unglaublich vollgestopften Hauptstraße mal abgesehen). Eines der Highlights war für mich das Sonnendeck unseres Hotelbootes, von dem aus wir den Geissens-Lifestyle in vorbeizuckelden Luxusbooten beobachteten.

Iris: Mir hat das Tretbootfahren auf den Grachten in Amsterdam am besten gefallen. Auch der Ort Haarlem, wo unser Hotelboot anlegte, war sehr malerisch und maritim.

 

Was sind deine Pläne für Mai?

Franzi: Ich will weniger an meinen Entscheidungen zweifeln, wozu wahrscheinlich auch gehört, dass ich wieder weniger auf die Meinung anderer Wert lege.

Iris: Ich möchte verstärkt an den negativen Gedanken mir selbst gegenüber arbeiten. Habt ihr Tipps?

 

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom März 2019 lesen. Und hier gelangt ihr zu quermedia April, wo wir unseren Medienmonat rezensieren!

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer April verlaufen und was nehmt ihr euch für Mai vor?

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