Quer durch 02/19

Wie jeden Monat kommt auch heute pünktlich unser ganz persönlicher Monatsrückblick, in dem wir euch erzählen, was bei uns hinter den Kulissen so los war. Viel Spaß mit unseren neuesten Plänen, Pleiten und Powermomenten!

Was war dein Ziel für Februar und inwiefern hast du es erreicht?

Franzi: Ich hatte mir vorgenommen, meine Erkenntnisse aus Dublin ab und an in Ruhe zu verarbeiten und mir vor Augen zu halten. Dazu bin ich nicht wirklich gekommen, denn es war immer irgendetwas los. Der Vorsatz, auch ohne Gym zweimal die Woche zum Sporttreiben zu kommen, klappt aber gut – wir waren sogar öfters mal zu zweit joggen!

Iris: Ich hatte mir bewusst nichts vorgenommen, also konnte ich auch nicht nichts erreichen 🙂 Mit der Einrichtung der neuen Wohnung und dem Abgabedatum der Bachelorarbeit war ich schon zu genügend Zielen gezwungen.

Welche Anschaffungen hast du in diesem Monat getätigt (Food, Beautyprodukte, Freizeit …)? Top oder Flop?

Franzi: Nur ein Paar Winterstiefel im WSV, Goldschmuck (weniger prollig, als es klingt) und einen hellen Blazer, damit ich bei Bewerbungsgesprächen weniger wie ein Konfirmand aussehe. Top, wage ich mal zu behaupten.

Iris: Die schönste Anschaffung ist gleichzeitig zweckmäßig: Ein Fernsehtisch im Scandi Chic steht ab sofort in meinem Wohnzimmer. Der ist leider noch nicht fotogen genug (die Heinzelmännchen räumen tagsüber einfach nicht auf!), um ihn euch hier zu zeigen, aber vielleicht mache ich demnächst mal einen Blogpost meiner neuen Wohnung, in dem ich euch sowieso um Deko-Tipps bitten würde!

Was war dein schönster Augenblick und hattest du einen Schreckmoment?

Franzi: Ich würde die ersten ein bis zwei Tage zurück in Deutschland als kleinen Schreckmoment bezeichnen im Sinne von, dass mich die ganzen Eindrücke verwirrten und erschöpften. Gleichzeitig waren die besten Augenblicke diejenigen, in denen ich in herrlicher Alltagsnormalität Zeit mit wichtigen Menschen verbringen konnte, zum Beispiel beim Weißwurstfrühstück – natürlich selbst zubereitet inklusive Weißbier, wie es sich für Klischee(nicht)bayern gehört.

Iris: Wow, den größten Schreckmoment des Jahres kann ich schon im Februar festhalten. Mein Abgabedatum für die Bachelorarbeit war an einem Donnerstag. Fertig war ich am Dienstagabend. Die Druckerei ließ sich bis Donnerstagmittag (!) Zeit. Da ich unbedingt den Poststempel von Donnerstag auf dem Umschlag brauchte, musste ich also in der Mittagspause rumhetzen und das Teil an die Uni schicken. Ratet, welcher Trottel dabei die zwingend notwendige Unterschrift auf der eidesstattlichen Erklärung vergessen hat? Richtig. So einen gibt’s in jedem Studiengang. Gemeinsam mit ein paar KollegInnen habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit diese doofe Unterschrift am selben Tag noch in die Post gekommen ist … sonst wäre die gesamte Arbeit ungültig gewesen!

Worauf bist du stolz bzw. hast du etwas Neues gelernt?

Franzi: Mein aktueller Ferienjob in einer Marketingabteilung hilft mir (ironischerweise mehr als das Praktikum zuvor), zu erkennen, wo meine Stärken und Schwächen liegen, vor allem in der Gegenüberstellung mit meiner Ausbildung vor ein paar Jahren.

Iris: Ich habe mein Studium beendet, zwar unentspannt und mehr als knapp, aber die gesamte schulische/akademische Laufbahn endlich abgeschlossen zu haben, macht mich schon stolz. Immerhin war ich fast 20 Jahre lang in den Fängen irgendeiner Bildungsinstitution – und habe noch so viel zu lernen.

Welche Emotionen gab es und welche Rolle spielten andere Menschen dabei?

Franzi: Bis auf die kurze Verwirrung nach meiner Rückreise verlief der Februar sehr gemäßigt. Ich würde ihn als eine Mischung aus Erschöpfung und Zufriedenheit bezeichnen.

Iris: Da gab es die üblichen Verdächtigen: andere Personen lassen ihre Launen an dir aus, versuchen, dich zu manipulieren oder drücken dir sonst etwas rein. Das hat mich Anfang des Monats sehr geärgert, vier Wochen später ist mein Fell nun schon sehr dick geworden.

Mit welchen Herausforderungen warst du konfrontiert? Hast du einen Rat, wie auch andere sie meistern können?

Franzi: Meine Rückrei… okay, jetzt habe ich sie wirklich schon dreimal erwähnt. Ich glaube jedenfalls, die Umstellung auf einen „neuen“ Alltag im alten Umfeld die größte Herausforderung war, zunächst emotional sowie sensorisch und dann über Wochen hinweg schlichtweg organisatorisch (Zwischenjob, nächste Jobsuche, Umzug, 36270 Erledigungen …). Wenn ihr euch in einer ähnlichen Situation befindet, würde ich raten: Habt keine Angst und macht mit positiven Gedanken einen Schritt nach dem anderen. Nur weil sich das Umfeld ändert, seid ihr immer noch ihr selbst. Nehmt euch selbst nicht so ernst und anstrengende Phasen ein bisschen auf die Schippe (natürlich mit Rücksicht auf eure Bedürfnisse und Grenzen). Und das wichtigste: Richtet den Blick nicht (nur) auf euch selbst, sondern auf die Menschen, die euch wichtig sind.

Iris: Das waren genau die Herausforderungen, von denen ich gerade geschrieben habe. Mein Tipp ist, zu Personen in eurem Umfeld, die z.B. launisch handeln oder sich im Ton vergreifen, eine Distanz aufzubauen und euch so von ihnen abzugrenzen. Ich bin beispielsweise auf der Arbeit zu vielen KollegInnen immer gleich freundlich-distanziert, was mich wahrscheinlich nicht zur beliebtesten Kollegin macht, mir aber hilft es enorm, Abstand und Unabhängigkeit zu gewinnen, da ich mich sonst emotional zu sehr hineinsteigern würde. Und das könnt ihr auch auf andere Bereiche, wie etwa dem Sportverein o.ä., übertragen.

Welcher Ort, welche Veranstaltung oder Reise war im Februar dein Highlight?

Franzi: Ich blieb fast ausschließlich an meinem alten Heimatort. Und der ist eigentlich gar nicht mal so übel, wenn man ihn nicht aus grollender Teenie-Perspektive, sondern aus heutiger Erwachsenensicht betrachtet.

Iris: Mein einziger Ausflug führte mich als Fachbesucherin auf die Spielwarenmesse Nürnberg. War für die Arbeit recht interessant, aber kein Highlight, das ich privat unbedingt empfehlen würde.

Was sind deine Pläne für März?

Franzi: Die Veränderungen (oder sagen wir Rückkehr in alte Strukturen) gehen weiter, ich ziehe wieder ins Wohnheim zurück und das neue Semester beginnt. Ich hoffe, dass ich dann einen neuen Nebenjob habe sowie genügend Zeit, um im Tierheim mitzuhelfen.

Iris: Ich möchte meine Wohnung weiter einrichten, denn bislang habe ich alles nur außer Sichtweite irgendwo reingestopft. Außerdem verschiedene Probetrainings absolvieren und mir dann einen Sportverein suchen. Ach ja, meine aussortierte Büchersammlung müsste ich auch endlich spenden bzw. an momox verschicken …

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom Januar 2018 lesen.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer Februar verlaufen und was nehmt ihr euch für März vor?

 

 

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