Quer durch 01/19

Quer durch 01/19

Unbezahlte Werbung, weil wir euch Produkte vorstellen, die uns diesen Monat gefallen haben

Wie jeden Monat kommt auch heute pünktlich unser ganz persönlicher Monatsrückblick, in dem wir euch erzählen, was bei uns hinter den Kulissen so los war. Viel Spaß mit unseren neuesten Plänen, Pleiten und Powermomenten!

Was war dein Ziel für Januar und inwiefern hast du es erreicht?

Franzi: In meinem letzten Monat im Auslandspraktikum wollte ich möglichst alle organisatorischen Pflichten erledigen und mehr für quergetippt schreiben. Den Bürokratiewahnsinn für Erasmus, FH und Praktikumsstelle habe ich geschafft! Und auch das zweite Ziel habe ich erreicht – wenn ich auch entgegen meiner Vorstellung nichts zum Nachdenken oder Zwischenmenschliches zu Papier gebracht habe. Vielleicht ist momentan einfach nicht die richtige Zeit dafür.

Iris: Ich wollte stressfrei umziehen und eventuell die BA-Arbeit abgegeben haben. Beides hat nicht geklappt, wobei die Ziele auch nicht realistisch waren.

Welche Anschaffungen hast du in diesem Monat getätigt (Food, Beautyprodukte, Freizeit …)? Top oder Flop?

Franzi: Meine Einkaufstrips sind in diesem Monat irgendwie grundsätzlich schiefgelaufen. Schuhe nicht in meiner Größe vorrätig, Jeans sowieso unpassend – ihr wisst bestimmt, was ich meine. Immerhin habe ich ein T-Shirt im Sale gefunden. Mein Geldbeutel sagt Danke.

Iris: Ich war diesen Monat knapp bei Kasse und habe mir bis auf das Buch „Archipel“ nichts Schönes gekauft. Bei den praktischen Dingen freue ich mich über das bekannte Laptopkissen von Ikea sowie eine zusätzliche Jahreszeitenbettdecke. Wahnsinnig interessant, oder? 🙂

Was war dein schönster Augenblick und hattest du einen Schreckmoment?

Franzi: Ein Schreckmoment war die Erkenntnis, ausgenutzt und missverstanden worden zu sein von einer Person, die ich anders kennengelernt hatte. Der schöne Augenblick dagegen hielt mehr oder weniger eine ganze Woche lang: Über Neujahr hatte ich eine Woche Urlaub und verbrachte diese größtenteils allein mit Schreiben, Lesen, Sport, Spaziergängen und Kochen – ein Paradies für Introvertierte! Besonders angenehm fand ich es, Silvester allein im Bett lesend zu „feiern“, statt gezwungen nach vermeintlich legendären Partys Ausschau zu halten. Wie steht ihr zu Plänen und Erwartungen rund um Silvester?

Iris: Ich hatte einen sehr schlechten Moment, als mir bewusst wurde, dass es mir gerade gesundheitlich wieder schlechter geht. Ich war auch entsprechend beim Arzt, welcher die Sache noch schlimmer gemacht hat. Außerdem musste mein Auto binnen drei Wochen zweimal in die Werkstatt. Zum Glück habe ich die Händlergarantie, aber langsam kommen mir Zweifel, ob ich da nicht die Katze im Sack gekauft habe. Ein positiv emotionaler Moment war es, als ich nach drei Jahren aus dem Studentenwohnheim ausgezogen bin: Nie wieder fremde Mitbewohner, gemeinsame Küche und eine unterträgliche Geräuschkulisse!

Worauf bist du stolz bzw. hast du etwas Neues gelernt?

Franzi: Es freut mich, dass sich mein Englisch laut mehrerer Quellen gebessert hat, auch wenn akzentuierte Aussprache nicht gerade meine Stärke ist – das fängt ja schon bei Hochdeutsch an. ;- ) Außerdem bin ich ein bisschen stolz auf meine häufigen Gym-Besuche in den letzte drei Monaten. In meinem Fitnessstudio (namens Flyefit, wenn es euch interessiert) gefielen mir vor allem die vielfältigen Kurse (Hanteltraining, Pilates, TRX u.v.m.). Was würdet ihr gerne mal ausprobieren?

Iris: Wie ihr vielleicht schon wisst, hat im Januar mein neuer Vollzeitjob begonnen (inwiefern ich hier inhaltlich darüber spreche, überlege ich mir noch!). Dort bin ich gleich total gut und schnell reingekommen, auch wenn mich die vielen abstrakten Workflows immer noch verwirren. Stolz bin ich auch darauf, dass ich eine Chance auf eine langfristige Heilung meiner Gesundheitsprobleme finden konnte.

Welche Emotionen gab es und welche Rolle spielten andere Menschen dabei?

Franzi: Der Januar war für mich ein emotionaler Monat. Irland endete, Abschiede drohten, Wiedersehen rückten näher. Im Jetzt herrschte ermüdende Routine, ab und zu mischten sich Erkenntnisse und Erinnerungen von der einen Seite ein sowie Pläne und Vorstellungen von der anderen. Dazu Mitgefühl, Traurigkeit und Lebensfreude in gegenseitigem Wechsel. 

Iris: Ich war im Januar hauptsächlich erschöpft, überfordert oder frustriert. Wenn ich gerade keine der genannten Zustände und Emotionen hatte, dann war ich ziemlich „leer“ und habe mich hauptsächlich mit den Umzügen beschäftigt (Wohnheim – Übergangslösung – neue Wohnung).

Mit welchen Herausforderungen warst du konfrontiert? Hast du einen Rat, wie auch andere sie meistern können?

Franzi: Es gibt Situationen, in denen man helfen möchte, aber nicht helfen kann. Nehmt das nicht persönlich und seid einfach da, füreinander und für euch selbst.  

Iris: Hier nenne ich mal, auch wenn es euch sicher schon langweilt, mein Zeitmangement. Neuer Jobbeginn, gleich Minusstunden dank Arzt- und Werkstattterminen, nebenbei zweimal umziehen und die Bachelorarbeit vorantreiben. Und das alles, obwohl ich nicht mal gesund bin und selbst im Alltag keine 100% geben kann.

Was mir half: Prioritäten setzen! Die Bachelorarbeit muss keine 1,0 werden und hat noch bis Mitte Februar Zeit. Minusstunden auf der Arbeit sind bis zu einem gewissen Kontingent erlaubt, also brauche ich mich da auch nicht zu stressen. Mein altes Ich hätte sicher versucht, alles an einem Tag fertig zu bekommen, aber das macht euch nur kaputt, Leute. Probiert’s mal mit Gemütlichkeit … 🙂

Welcher Ort, welche Veranstaltung oder Reise war im Januar dein Highlight?

Franzi: Mein Lieblingsort war unter anderen mein Gym. Der beste Ausflug im Januar war die Bustagestour von Dublin aus zum Giant’s Causeway in Nordirland, wo ich mit Kollegen Lavafelsen, wilde Wellen und Game of Thrones-Drehorte besichtigt habe. 

Iris: Thomas, Smudo, Andy, Michi, rock(t)en die gesamte City! Und zwar habe ich die 4 Jungs zum Verlieben live bei ihrer Captain Fantastic-Tour in Passau gesehen. Wer noch nicht weiß, um welche Band es sich handelt: Die Fantastischen 4! Vom Album bin ich nicht der größte Fan, aber gute Laune und Ohrwürmer verursachte mir das Konzert auf alle Fälle.

Was sind deine Pläne für Februar?

Franzi: Ich komme zurück nach Deutschland und trete nahtlos einen Ferienjob in meinem Heimatort an, um die Finanzen aufzupolieren. Ich nehme mir vor, meine ganzen neuen Erkenntnisse ab und an in Ruhe zu verarbeiten und mir vor Augen zu halten, statt in alte Muster wie Negativität, Vorurteile oder Angst zu rutschen. Ich möchte außerdem auch ohne Gym etwa zweimal pro Woche Sport machen, um fit zu bleiben.

Iris: Aktuell bin ich mit meiner neuen Wohnung und der Bachelorarbeit genug ausgelastet, sodass ich mir „gönne“, mich in den nächsten paar Wochen zu nichts anderem zu motivieren und zwingen.

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom Dezember 2018 lesen und bei quermedia Januar seht ihr, was wir diesen Monat alles gelesen, gesehen und gehört haben.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer Januar verlaufen und was nehmt ihr euch für Februar vor?

Kommentar verfassen