Quer durch 12/18

〈Unbezahlte Werbung, weil wir euch Produkte vorstellen, die uns diesen Monat gefallen haben〉

Wie jeden Monat kommt auch heute pünktlich unser ganz persönlicher Monatsrückblick, in dem wir euch erzählen, was bei uns hinter den Kulissen so los war. Viel Spaß mit unseren neuesten Plänen, Pleiten und Powermomenten!

Was war dein Ziel für Dezember und inwiefern hast du es erreicht?

Franzi: Die größte Unternehmung im Dezember war Iris´ Besuch, bei dem wir nach Galway und Cork gereist sind. Ein wirkliches Ziel hatte ich dafür nicht definiert, ups. War aber auf jeden Fall mein bestes Weihnachten ever!

Iris: Meine Ziele waren:

  • Weihnachtliche Impressionen aufsaugen: In Weihnachtsstimmung konnte ich mich dieses Jahr beim besten Willen nicht versetzen – Ziel nicht erreicht, was mir aber schnurz ist
  • Mit der BA halbwegs fertig werden: Zumindest ist ein Ende in Sicht, obwohl ich noch ein Experteninterview führen muss – Ziel einigermaßen erreicht
  • Gemütlicher Aufenthalt in Irland über Weihnachten: Ziel erreicht!

 

Welche Anschaffungen hast du in diesem Monat getätigt (Food, Beautyprodukte, Freizeit …)? Top oder Flop?

Franzi: Ich bin einigen Souvenirläden zum Opfer gefallen und habe mir einen Pulli der Smithwick-Brauerei in Kilkenny sowie einen Slainté-Bierfilz (gälisch für „Prost“) rausgelassen. Außerdem waren wir in Galway und Cork einkaufen (unseren „Fashionhaul“ findet ihr als Story-Highlight auf Instagram). 

Iris: Da habe ich zwei Anschaffungen, die ich euch – bei Bedarf natürlich nur – ans Herz legen kann.

  1. Becca Moonstone Highlighter: Make-up macht mir zurzeit sehr viel Spaß, was unter anderem an funktionierenden, gutaussehenden Produkten liegt. Der Moonstone Highlighter reiht sich darin ein, weil er sich wunderbar an meine Haut angleicht und ein natürliches Finish zaubert (klingt nach Werbesprache, ist aber wirklich so!). Ich habe ihn mir gebraucht für die Hälfte des Originalpreises gekauft, bei solchen gepressten Puderprodukten habe ich hygienemäßig wenig Bedenken, und ihr?
  2. Diktiergerät: Für die Experteninterviews in der Bachelorarbeit benötigte ich ein Diktiergerät, das zuverlässig funktioniert. In diesem Ding habe ich gleich 2-in-1: Aufnahmegerät und USB-Stick. Das Mikro hat eine erstaunlich große Reichweite und bis auf einen An-/Aus-Knopf gibt es keine Möglichkeiten, sich versehentlich zu verdrücken – passt und wird auch noch nach dem Studium als Speicherträger verwendet!

 

Was war dein schönster Augenblick und hattest du einen Schreckmoment?

Franzi: Ärgernisse waren eine fiese Blasenentzündung sowie die Unterkunft in Galway im Rahmen unserer Weihnachtsreise, die sich leider als schimmelige Absteige herausgestellt hat. Der schönste Augenblick oder eher Tag war in Galway, an dem wir beim Christmas Swim zugeschaut und einen Shepherd´s Pie zubereitet haben (Details folgen in weiteren Blogposts!).

Iris: Den genauen Moment oder Anlass kann ich zwar nicht beziffern, aber der schönste Augenblick war, als sich in meinem Kopf ein Schalter umlegt hat und ich zu alter Energie und Kreativität zurückfand, die bis heute anhält. Ich realisiere erst jetzt, wie mühsam ich mein Leben in den letzten Monaten empfand. Ein Schreckmoment ereignete sich, als ich plötzlich keine Interviewpartner für die Bachelorarbeit auftreiben konnte – hat sich zum Glück alles von selbst geklärt.

 

Worauf bist du stolz bzw. hast du etwas Neues gelernt?

Franzi: Seit diesem Monat arbeite ich in meinem Praktikum in einer neuen Abteilung mit mehr Aufgaben und Verantwortung. Dadurch steigt auch wieder die Motivation. Auch wenn ich abends erschöpfter bin (sorry weiterhin für die seltener gewordenen Blogposts), ist es ein gutes Gefühl, auf der Arbeit wirklich etwas geleistet zu haben.

Iris: Stolz bin ich, um es zum dritten Mal zu erwähnen, auf die bereits geführten Experteninterviews. Gelernt habe ich, dass die ganzen Sorgen wegen etwas Bevorstehendem meist umsonst sind und sich am Ende alles von allein fügt.

 

Welche Emotionen gab es und welche Rolle spielten andere Menschen dabei?

Franzi: Im Dezember ging es ziemlich abwechslungsreich zu, dank des dominierenden Alltags spielten aber keine besonderen zwischenmenschlichen Ereignisse eine Rolle.

Iris: Bis auf die Verzweiflung zwecks Bachelorarbeit war mein Monat emotional recht gemäßigt.

 

Mit welchen Herausforderungen warst du konfrontiert? Hast du einen Rat, wie auch andere sie meistern können?

Franzi: In meiner neuen Abteilung habe ich nur sehr unregelmäßig einen Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen und muss eigenständig nach Lösungen suchen. Mein Tipp an alle Azubis oder Praktikanten ist: Fragen ist wichtig, aber wartet nicht bei jedem Minischritt auf neuen Input von oben. Überlegt euch lieber vorab, wie ihr die Aufgabe angehen würdet, und stellt eure Lösung selbstsicher und ohne niedliches Kindverhalten vor!

Iris: Ich hatte im Dezember durchweg das Gefühl von unfreien Gedanken. Ich kam mir vor, als würde die Uni (oder Schule, Arbeit, Gesellschaft, System) vorherbestimmen, was und wie ich zu denken hätte. Dagegen habe ich mich innerlich sehr aufgelehnt – warum muss ich wissenschaftlich über ein (eher sprödes) Thema nachdenken, wenn ich in dieser Zeit die Welt ein bisschen zum Guten ändern oder auch schlichtweg meinen Hobbys nachgehen könnte? Falls ihr manchmal ähnlich empfindet, hilft euch vielleicht dieses Zitat, um die lästigen Pflichten erledigen zu können:

Ask yourself if what are you doing today is getting you closer to what you want to do tomorrow. – Paulo Coelho

 

Welcher Ort, welche Veranstaltung oder Reise war im Dezember dein Highlight?

Franzi: Im Dezember war ich viel unterwegs, habe das Städtchen Kilkenny besucht und war mit meinem Bruder in Glendalough in den Wicklow Mountains wandern. Am besten hat mir aber natürlich unsere Weihnachtsreise nach Galway und Cork gefallen und dabei besonders die Busrundfahrt durch Connemara.

Iris: Hier muss natürlich ein Fakt unserer Irlandreise kommen: Mir hat der Ausflug zu den Cliffs of Moher sehr gefallen. Ich würde in einer solchen grünen Klippenlandschaft gerne mal wandern gehen.

 

Was sind deine Pläne für Januar?

Franzi: In meinem letzten Monat im Auslandspraktikum möchte ich vor allem schon einmal organisatorische Dinge wie den Praktikumsbericht erledigen. Außerdem will ich auf quergetippt langsam wieder in die Gänge kommen und neben unseren Rückblicken etwas für euch schreiben (was mir mittlerweile auch wieder Spaß macht!).

Iris: Bei mir stehen im Januar zwei Umzüge an (vom Studienort in eine Übergangslösung und anschließend in die neue Wohnung), die ich ohne große Vorfälle meistern möchte. Mein neuer Vollzeitjob wird beginnen, worauf ich mich schon extrem freue. Vielleicht schaffe ich es trotz Funkloch, Umzügen und Job die Bachelorarbeit abzugeben – wenn nicht, tue ich dies ganz entspannt im Februar.

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom November 2018 lesen und bei quermedia Dezember seht ihr, was wir diesen Monat alles gelesen, gesehen und gehört haben.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer Dezember verlaufen und was nehmt ihr euch für Januar vor?

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