Ausflugsziele rund um Dublin

Die Stadt Dublin ist schön. Die Natur Irlands auch. Wie ihr beides kombinieren könnt? Ich habe mal vier Ausflugziele zusammengestellt, die ihr ganz einfach von Dublin aus erreichen könnt!

Gemütlicher Klippenspaziergang auf Howth

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Ob mit Partner, Neffe oder Oma – der Cliffwalk ist für jede Altersgruppe geeignet.

Der Klassiker für Dubliner und Touristen gleichermaßen ist ein Ausflug auf die Halbinsel Howth. Ihr erreicht sie ganz einfach mit der DART (dem Zug für Dublin und Vororte) in etwa 35 Minuten, zum Beispiel von der Station Pearse aus (Kostenpunkt: 6,25 Euro hin und zurück). Für den romantischen Klippenrundgang braucht ihr je nach ausgeschilderter Route zwischen ein und zwei Stunden. Als ich mit Iris auf Howth war, haben wir in der Abbey Taverne zu Mittag gegessen. Nach dem Cliffwalk saßen wir vor einem niedlichen Café mit Blick auf die Promenade (in Iris´ Blogpost erfahrt ihr mehr).

 

Für Sportler und Bergfans: Glendalough

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Zu erschöpft, um auf eine gute Bildqualität zu achten – in echt ist die Aussicht über das Glendalough-Tal aber wirklich beeindruckend!

Glendalough ist eine berühmte Klostersiedlung in einem Gletschertal mit Wasserfall, Heide, Wäldern, Seen und allem, was man sich unter einer irische Landschaft so vorstellt. Von Dublin aus nehmt ihr einfach diesen Bus, der am St. Stephen´s Green um 11.30 Uhr losfährt (Kosten: 20 € hin und zurück). Am Aussichtspunkt habt ihr reichlich Zeit für Fotos und eine kleine Wanderung. Um 16.30 Uhr werdet ihr zurück in die Stadt gekarrt.

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Dank der asphaltierten Wege macht es richtig Spaß, mit dem Fahrrad durch Hügel- und Heidelandschaften zu preschen. 😉

Tipp für alle, die eine sportliche Herausforderung suchen: Leiht euch ein Fahrrad (z.B. beim Belfield Bikeshop für 50 € für drei Tage), hüpft damit in die DART bis Greystones und fahrt von dort aus in die Wicklow Mountains. Ihr passiert dabei das berühmte Tal von Glendalough und strampelt auf dem Rückweg auch noch an der Sally Gap dabei, die die Romantiker unter euch aus dem Film „P.S. Ich liebe Dich“ kennen könnten. Ich war inklusive zahlreicher Pausen etwa elf Stunden mit einem Kollegen unterwegs – dank der etwa 720 Höhenmeter ging das ganz schön an die Substanz, aber es war definitiv eine wertvolle Erfahrung!

 

Pack´ die Badehose ein (oder den Regenschirm): Strände in Dublin

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Der Sandymount Beach ist vom Stadtzentrum aus leicht erreichbar und verschafft euch einen Tag Ruhe.

Zugegeben, zum Planschen ist es in Irland meistens zu kalt (außer für stahlharte Einheimische, die auch im Winter gelegentlich beim Schwimmen beobachtet werden). Mit windfester Kleidung machen Strandspaziergänge aber mindestens genauso viel Spaß. Direkt an der Küstenstraße R131 beginnt der Sandymount Beach, der gerne zum Gassigehen oder Joggen genutzt wird. Ruhiger geht es zu, wenn ihr den Irishtown Park passiert und schließlich am unter Naturschutz stehenden Abschnitt rauskommt (Adresse: Pidgeon House Road). Hier könnt ihr ein Picknick genießen oder einfach nur im Sand liegen. Empfehlenswert ist auch der etwa anderthalbstündige Spaziergang zum Leuchttum (Poolbeg Lighthouse) und zurück, von dem aus ihr einen grandiosen Rundumblick aufs Meer habt.

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Weniger Touristen, aber mindestens genauso viel Sandstrand findet ihr auf Bull Island!

Weiter vom Stadtzentrum entfernt ist Bull Island im Stadtteil Clontarf (nördlich der Docks) einen Besuch wert und nur wenige Touris verirren sich auf die Halbinsel. Ihr könnt sogar mit dem Auto über den Steg auf die Insel fahren und dort parken. Es gibt die „Star of the Sea“-Statue zu bestaunen sowie einen Sandstrand zum Relaxen. Einen weiteren badetuchtauglichen Strand soll es in Portmarnock noch weiter nördlich geben (die DART in Richtung Malahide bringt euch hin), dort war ich aber noch nicht.

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Auf die Bull Island könnt ihr sogar mit dem Auto fahren.

 

Wanderung und Wasserfall: Powerscourt Waterfall und Mount Djouce

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Der Aufstieg auf den Berg Djouce war anstrengend, aber die Aussicht hat sich gelohnt!

Auch diesen Ausflug gibt es in der Couchpotato- und der Bootcamp-Version. Für letztere lest einfach Iris´ Blogpost von September, denn wir beide haben diesen Triathlon (okay, ohne Schwimmen) mit Ach und Krach (und Spaß, würde ich dennoch behaupten) gemeistert. In der Kurzfassung schnappt ihr euch euer Leihfahrrad, fahrt über Sandyford und Glencullen nach Enniskerry und wandert vom Powerscourt Waterfall aus entlang der Wanderwege (okay, wir haben ihn anfangs nicht gefunden) durch die Hügellandschaft zum Mount Djouce. Von dort habt ihr eine spektakuläre Aussicht über Natur, Dublin und das Meer.

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Powerscourt Waterfall ist ganz bequem zu erreichen, der Parkplatz ist nur etwa 500 Meter entfernt. Nicht der spektakulärste Wasserfall, aber definitiv eine gute Idee für einen Tagesausflug.

Wenn ihr einen gemütlichen Ausflug zum größten Wasserfall Irlands machen wollt, nehmt einfach die Buslinie 44 von Dublin nach Enniskerry (fährt etwa 1 h 20 Min) und besucht den Powerscourt Wasserfall (Eintritt: 5 €) auf die entspannte Art. Hier in der Nähe gibt es übrigens auch Powerscourt Gardens, die wir damals aber nicht besichtigt haben.

Welche der vier Alternativen wäre euer Favorit? Habt ihr eine Tour davon schon einmal gemacht?

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