Eine Woche Dublin – Teil 1/2

Ende August habe ich Franzi für eine Woche in Dublin besucht. Während der ersten Tage haben wir die unterschiedlichsten Dinge erlebt – von Hangover-Party bis Gewaltmarsch. Wir haben euch schon in unseren Insta-Stories mit auf die Reise genommen, allzu ausführlich konnten wir da aber nicht sein. Deshalb hier ein (ebenfalls) fotolastiger Bericht der ersten drei Tage von einer Woche Dublin!

Ankunft

Ich bin am Abend von München aus mit Aer Lingus geflogen, einer irischen Fluglinie. Ich empfand das Bordpersonal als nervig, da die Stewardessen in einer Tour laut miteinander getratscht haben und die Fluggäste deswegen nicht schlafen konnten. Nächstes Mal werde ich wahrscheinlich wieder zu Ryanair wechseln. Gewohnt habe ich in dieser Zeit in Franzis Appartement, was meinen Geldbeutel natürlich sehr gefreut hat. Mit dem Shuttleservice Aircoach bin ich vom Flughafen direkt in die Innenstadt Dublins gefahren, wo Franzi schon auf mich gewartet hat, wie es brave Eheleute eben tun. Mit der S-Bahn Luas ging es dann gleich zu ihr nach Hause.

Tag 1: Stadtspaziergang und Pub

Da Franzi an diesem Tag gearbeitet hat, war ich auf mich allein gestellt. So bin ich durch die Innenstadt, das Viertel Temple Bar und am Fluss Liffey spaziert. Später setzte ich mich in ein Café und las bei einem Stück Carrot Cake einen seichten Jörg Maurer-Krimi.

eine woche dublin
Straßenzug im Touristenviertel Temple Bar.

Nach Feierabend trafen wir uns im Pub The Bleeding Horse und aßen Irish Stew sowie Fish & Chips (natürlich mit dem obligatorischen Guinness).

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Das traditionelle Irish Stew fand ich lecker, aber etwas fad.

Anschließend sind wir sofort ums Eck in den Pub Dicey’s Garden, wo der Abend im VIP-Bereich einen feucht-fröhlichen Verlauf nahm …

Tag 2: Nichts

Nun ja, Franzi hat sich irgendwie auf die Arbeit geschleppt, während ich den kompletten Tag im Bett verbrachte und die Nachwirkungen des Vorabends verfluchte. Abends gingen wir immerhin für einen Kaffee in ein nahegelegenes Einkauszentrum und aßen auf der Dachterrasse Brownies. Shame on us.

Tag 3: Radtour und Wanderung

In alter Frische schafften wir es immerhin am dritten Tag wieder außer Haus: Bei einem Bike Shop lieh ich mir ein Fahrrad (50€ für 3 Tage) und wir fuhren von Dublin aus südlich zum Powerscourt Waterfall.

Unsere Radstrecke hin und zurück. Die vielen vorhandenen Radwege haben uns positiv überrascht!

Der Wasserfall an sich ist auch mit dem Auto gut zu erreichen, allerdings läuft man vom Parkplatz nur 500m. Perfekt für faule Touris!

Nach kurzem Fotostopp und einem fast vergessenen Rucksack später führte uns Franzi via Google Maps direkt in einen Dschungel aus lauter Farn, denn wir wollten den nahegelegenen Gipfel des Djouce erklimmen. Auf diesem Gewaltmarsch rollten wir uns – ernsthaft – unter Stacheldraht durch, krabbelten auf allen Vieren quer den Hang hinauf und suchten vergeblich irgendwelche „Downhill-Strecken“ (O-Ton Franzi), denen wir nach oben hätten folgen können. Völlig verschwitzt kamen wir schließlich doch noch aus dem Wald heraus und wanderten durch eine mit Schafen gesprenkelte, malerische Landschaft.

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So stellt man sich Irland vor, oder?

Das letzte Stück bis zum Gipfel könnt ihr euch in etwa so wie Frodos letzten Weg den Schicksalsberg hinauf vorstellen …

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Der Ausblick vom Gipfel des Djouce, im Hintergrund das Meer.

Am Abend haben wir uns mit einem Cider nur noch ins Bett gelegt und geschlafen. Nächste Woche folgt dann Teil 2/2, in dem es mit einem wunderschönen Cliffwalk und Party weitergeht!

Welchen Eindruck vermitteln euch die Fotos von Dublin und der irischen Natur? Wart ihr schon mal da? Welche Unternehmungen und Erfahrungen habt ihr gemacht?

4 thoughts on “Eine Woche Dublin – Teil 1/2

    1. Halb so wild, man kann ja nachwürzen. Aber überrascht hat es mich dennoch etwas 😉 Dafür schmeckte das Brot ziemlich aromatisch und die Butter kommt von Haus aus gesalzen!

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