Quer durch 06/18

Auch im Juni haben wir wieder einiges erlebt, Vorsätze gehalten und gebrochen und mit verschiedenen Dingen zu kämpfen gehabt. Seid gespannt!

Hast du dein Ziel für Juni erreicht?

Iris: Meinen Planerkalender habe ich, wie vorgenommen, wieder etwas intensiver genutzt, allerdings ist dabei noch viel Luft nach oben. Meine negative Energie wollte ich in Sport umwandeln – lustigerweise hatte ich davon gar keine mehr, aber trotzdem intensive Workouts durchgezogen. Yay!

Franzi: Mein Ziel war eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung. Ersteres hat (bis auf das Völlerei-Geburtstagswochenende mit Iris 🙂 ) geklappt, letzteres nicht ganz so gut, weil im Studium momentan wieder höllisch viel zu tun ist. Ich bleib´ aber dran – zweimal die Woche Sport ist besser als gar nichts!

Hat dich in diesem Monat jemand inspiriert oder konntest du etwas Neues lernen?

Iris: Ich habe damit begonnen, jeden Abend die drei besten Dinge des Tages in meinen Kalender zu schreiben, was mir in der täglichen Rekapitulation ein gutes Gefühl gibt. Ansonsten habe ich eine Stretching-/Faszienrolle-/Schröpfglas-Routine etabliert, die meinen muskulären Problemen vorbeugt und sogar akute Schmerzen abmildern kann.

Franzi: Ich habe den YouTube-Kanal vom Crossfit-Coach Johannes Kwella entdeckt und finde seine Videos über Übungen mit dem eigenen Körpergewicht (z.B. das Handstand-Tutorial) hilfreich bei meinen Workouts.

Was hast du geschafft, worauf kannst du besonders stolz sein?

Iris: Ich hatte ein technisches Problem mit einem Auto und war kurz davor, wieder in alte Muster abzurutschen und meine Laune an den Verantwortlichen auszulassen. Jedoch ließ ich mich davon nur für eine Millisekunde beeinflussen und habe den Vorfall dank eines positiven Mindsets einfach neutral abgehakt. Ich hätte daran eh nichts ändern können. Sehr angenehm!

Franzi: Stolz bin ich auf die beiden Imagefilme, die wir für das Tierheim gedreht haben und bei denen ich viel mitwirken konnte. Auch die positive Stimmung in der Gruppe war super und hat dazu beigetragen, dass das Projekt (meistens) Spaß gemacht hat.

Mit welchen Herausforderungen hattest du zu kämpfen?

Iris: Ich habe aufgrund von Hitze und Helligkeit durchgängig schlecht geschlafen, hatte wie so oft mit einer meiner Allergien zu kämpfen und war wegen dieser beiden Faktoren den gesamten Juni über sehr schlapp und erschöpft.

Franzi: Beim Filmdreh hat sich mal wieder mein Mr. Bean-Gen geäußert und ich habe mir den Kopf an einer Fensterkante so hart angestoßen, dass mir noch tagelang schwindlig und übel war. Das hat mich etwas zurückgeworfen. Jetzt ist aber wieder alles okay!

Was hat dich geärgert? Was hat dich gefreut?

Iris: Gefreut haben mich meine Erfolge im Fitnessstudio, dass mein Körper immer definierter, fitter und gesünder wird und ich mich darin erstmals sowas wie wohlfühle (man mag es mir mit meinen 23 Jahren kaum glauben – was lange währt, wird endlich Selbstbewusstsein). Geärgert hat mich mal wieder meine Lethargie, die mich Unmengen an Zeit verplempern ließ – ich weiß nicht mal, womit, um ehrlich zu sein.

Franzi: Geärgert hat mich an mir selbst, dass ich mir von einer aufdringlichen Person ein schlechtes Gewissen habe einreden lassen und demzufolge eine Entscheidung getroffen habe, durch die jemand anderes zu Schaden hätte kommen können. Gefreut hat mich Iris´ Besuch zu meinem Geburtstag, der wie immer lustig, chaotisch und erkenntnisreich war.

Was ist zwischenmenschlich passiert?

Iris: Meine zwischenmenschlichen Erfahrungen waren diesen Monat durchweg positiv, ich habe sogar ein paar besonders schwierige Herausforderungen trotz Schüchternheit ganz gut gemeistert. Definitiv ein Fortschritt in meiner Entwicklung zu einer selbstbewussten, authentischen Person!

Franzi: Der erste Eindruck täuscht manchmal eben doch. Manche Menschen wirken aufmerksam, auf den zweiten Blick sind sie aber (wahrscheinlich aus Minderwertigkeitskomplexen heraus) einfach nur anstrengend und klammernd.

Welche Blogposts hast du in diesem Monat verfasst?

Iris: Ich habe in einem Selbstversuch herausfinden wollen, ob sich Leute auf Tinder nur zum Sex verabreden oder nach der großen Liebe suchen, ein Deo für Duftstoffallergiker hergestellt, mein Fazit zum Sophia Thiel-Fitnessprogramm gezogen und in einem umfangreichen Blogpost über unsere Komfortzone nachgedacht, da diese sehr schnell zum Alptraum werden kann.

Franzi: Ich habe mir diesen Monat die Frage „Bin ich ein Büchermessie?“ gestellt, mein Dankbarkeitsheft hergezeigt und den Dämonenzyklus von Peter V. Brett rezensiert. Außerdem habe ich für die Tierfans unter euch eine Übersicht erstellt, wie man am besten im Tierschutz mithelfen kann, und Tipps gegeben, wie man mit Komplimenten umgehen kann.

Welchen Post von anderen Bloggern fandest du diesen Monat am besten und warum?

Iris: Australian Shepherd-Besitzerin Lizzy erzählt in einem bewegenden Post, warum ihre Hündin Hazel nun lieber einen Maulkorb beim Spazierengehen trägt. Wer ein Herz für Hunde hat, fühlt mit den beiden mit!

Franzi: Ich fand Miriams Wander-Notizbuch vom Blog Fernsicht inspirierend und schön ausgestaltet – vielleicht bastle ich mir so eines mal selbst!

Was hast du im letzten Monat an Medieninhalten rezipiert?

Iris:

Suits (Staffel 6): Die Handlung gestaltete sich in dieser Staffel der Anwaltsserie sehr abwechslungsreich, immerhin steht die Frage im Vordergrund, ob Mike aus dem Gefängnis kommt oder nicht. Leider bleibt die Rolle der Frau, wie sie inbesondere durch Rachel Zane (Meghan Markle) vermittelt wird, weiterhin erzkonservativ.

Das Kind in dir muss Heimat finden von Stephanie Stahl: Wow, einfach nur wow! Dieses Buch würde ich jedem einzelnen Menschen dieser Welt empfehlen, um sich selbst kennenzulernen und das Erwachsenenleben glücklich zu verbringen. Mehr dazu schreibe ich noch in einem Post der Reihe Sich selbst neu erfinden.

Mindhunter (Staffel 1): Recht langweilig und dröge wird die Entstehung der Polizeipsychologie in den USA begleitet – bin weder geschockt, emotional involviert noch in irgendeiner Weise gespannt. Pluspunkte: 70er Jahre-Nostalgiefaktor und Informationsgehalt.

Dude (Film): Diesen High-School-Film mit Lucy Hale in der Hauptrolle kann man sich allerhöchstens nebenbei fremdschamfrei ansehen oder einfach gar nicht. Zu viel Drogen, Drama und Glitterblingbling.

Franzi:

Breaking Bad Staffel 5: Walters moralischer Verfall steuert auf sein schlüssiges und dramatisches Ende zu, gerade als er die Oberhand zu gewinnen schien. Ich würde mich nicht als Fan der Serie bezeichnen, da ich außer zu Hank nicht wirklich einen Draht zu den Figuren fand (und das in fünf Staffeln!), dennoch laden der intelligente Plot sowie die individuelle Stilistik pausenlos zum Interpretieren und Analysieren ein – ein echter Seriengenuss, den ich empfehlen kann.

Sense 8 Staffel 2 Finale: Inhaltlich habe ich so gut wie nichts kapiert. Nichtsdestotrotz war es ein Vergnügen, den chaotischen Figurenzoo quer über die Kontinente, durch futuristische Labore und auf wilden Partys zu begleiten – allen voran den zum Brüllen komischen Wolfgang!

Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann: Den Hype um den biographieähnlichen Roman über Humboldt und Gauss kann ich nicht so recht nachvollziehen. Weder ist er inhaltlich informativ – ich weiß jetzt kaum mehr über die Figuren als zuvor, sie werden sehr negativ dargestellt und oft besteht akute Verwechslungsgefahr aufgrund der wirren Handlungsstränge – noch konnte er mich sprachlich überzeugen. Der Stil ist kreativ-poetisch und war teilweise originell, jedoch hebt er sich für mich nicht besonders ab. Auch der Humor war nicht meins. Anstatt dieses durchschnittlichen Romans hätte ich auch gleich eine richtige Biographie über die Wissenschaftler lesen können!

Das Spiel der Zeit von Jeffrey Archer (abgebrochen): Das Hörbuch dümpelt langweilig vor sich hin und das Schicksal der klassischen Mutterfigur Maisie hat mich wenig interessiert. Da ich im Sommer wenig Hörbuch höre, kam ich nicht mehr in die Handlung hinein und habe es erst einmal abgebrochen.

Was nimmst du dir für Juli vor?

Iris: Seit Jahren habe ich das Buch „Meditation für Dummies“ im Regal stehen und möchte diese Art der Entspannung auch endlich mal angehen!

Franzi: Mein Kalender ist zum Platzen voll mit Prüfungs- und Referatsterminen. Ich nehme mir vor, positiv und halbwegs entspannt zu bleiben.

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom Mai 2018 lesen.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer Juni verlaufen und was nehmt ihr euch im Juli vor?

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