Quer durch 02/18

Auch im Februar haben wir wieder einiges erlebt, Vorsätze gehalten und gebrochen und mit verschiedenen Dingen zu kämpfen gehabt. Seid gespannt!

1. Hast du dein Ziel von Februar erreicht?

Fran: Ich hatte mir vorgenommen, während der Semesterferien wieder regelmäßig ehrenamtlich im Tierheim mitzuarbeiten und mir einen Fitnessplan nach dem „Fit ohne Geräte“-Buch von Mark Lauren zuzulegen – beide Ziele erreicht!

Siri: Meine Ziele waren:

  • Klausuren erfolgreich schreiben: eine war gut, die andere nicht gerade
  • Im Fitnessstudio anmelden: getraut
  • Blogdesign ändern: geschafft
  • 1 Hausarbeit abgeben: hinbekommen
  • Tolle neue Aktion: die dauert leider noch etwas und wird wohl nicht als Aktion laufen, sondern als neue Reihe auf dem Blog

2. Hat dich in diesem Monat jemand inspiriert oder konntest du etwas Neues lernen?

Fran: Mich inspiriert der YouTube-Kanal vom Personal Coach Christian Bischoff dazu, negative oder destruktive Denkmuster zu hinterfragen und positiver sowie dankbarer zu leben.

Siri: Gelernt habe ich mittlerweile, mir nie wieder meine Haare selbst zu färben (hoffentlich hält diese Erkenntnis nun dauerhaft an). Zum Glück konnten die Experten mein Orange-Grün-Experiment zu einem schönen Balayage retten, auch wenn ich einiges an Länge dafür lassen musste.

3. Was hast du geschafft, worauf kannst du besonders stolz sein?

Fran: Ich bin jahrelang lieber mithilfe von Fitness-DVDs rumgehüpft, weil ich mir nicht zugetraut habe, einen selbsterstellten Fitnessplan wirklich durchzuziehen. Bisher habe ich aber kein Workout meines 10-Wochen-Plans (nach der Anleitung in „Fit ohne Geräte“ von Mark Lauren) geschwänzt. Im Gegenteil, die unterschiedlichen Übungen, Trainingsmethoden und -phasen machen sogar richtig Spaß! Hat noch jemand Erfahrung mit eigenen Trainingsplänen?

Siri: Ich habe meine Ängste und die Scham überwunden und mich im Fitnessstudio angemeldet. Zur Erinnerung, ich habe normalerweise schon Probleme, überhaupt den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, von daher ist der gesamte Prozess als solcher etwas, worauf ich unglaublich stolz bin! Noch dazu baue ich unglaublich schnell Muskulatur auf (quäle mich aber beim Cardio!), was erste Erfolge schnell sichtbar werden lässt. Juhu!

4. Mit welchen Herausforderungen hattest zu kämpfen?

Fran: Mit ein paar destruktiven Denkmustern, die nur eure Stimmung runterziehen würden – bleiben wir lieber positiv!

Siri: Meine größte Herausforderung war es mal wieder, meine Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen: Arbeit, Hausarbeiten, Prüfungen und dann noch Zeit zu erübrigen, mich körperlich zu ertüchtigen. Das treibt manchmal recht seltsame Blüte, zum Beispiel stapfe ich an stressigen Tagen um halb 7 morgens ins Fitnessstudio. Bei Eis und Schnee. Oh weh. Ich habe dieses Semster überhaupt nicht frei, sondern sitze auch während der Ferien von früh bis spät nur am Schreibtisch und versuche, den Klimawandel-Diskurs zu verschriftlichen und zu analysieren, inwiefern Pokémon die Hölle für FeministInnen ist. (Spoiler: Was da abgeht, ist echt nicht mehr feierlich!)

5. Was hat dich geärgert? Was hat dich gefreut?

Fran: Besonders gefreut hat mich Siris Besuch. Gibt es etwas Besseres, als unter alten Freunden über alles Mögliche zu plaudern und das inmitten von Kuchen, Kaffee, einem selbstgekochten Menü und Schokobier? So ein vertrauter Mix aus Tiefgründigkeit und Lebensfreude ist schwer zu toppen. Übrigens: Unsere mehr oder weniger ausgeprägten Foodblogger-Skills könnt ihr auf unserem Instagram-Account verfolgen! 😀

Siri: Geärgert haben mich Arbeitskollegen, die mir zeitliche und finanzielle Umstände verursacht haben und dabei auch noch unfreundlich waren. Mitdenken ist halt doch zu viel verlangt. Gefreut hat mich, dass ich fast permanent glücklich war, weil es mir einfach so viel Spaß bereitet, ins Fitnessstudio zu gehen. Und, weil ich tolle neue Menschen kennengelernt habe und einfach gute Freunde habe – ein fettes Danke an euch!

6. Was ist zwischenmenschlich passiert?

Fran: Da ich selbst introvertiert bin, sind mir andere „Intros“ auf den ersten Eindruck oft sympathischer. In letzter Zeit habe ich aber vermehrt Kontakte mit eher Extrovertierten zu schätzen gelernt, da sie einem Schwung und Abwechslung mitgeben und das auf angenehm ungezwungene Weise.

Siri: Etwas wirklich Unglaubliches! Ich schreibe auf meiner Arbeit eine monatliche Kolumne über verschiedene Themen, die dann in einer sehr großen Auflage verbreitet wird. Eine Person fand die so toll, dass sie mir einen Fanbrief geschrieben und um eine Autogrammkarte gebeten hat! Davon abgesehen, dass ich schwierig finde, zwischen der privaten und professionellen Grenze, die dabei leider überschritten wurde, zu kommunizieren, bin ich immer noch sprachlos und gerührt. Ich meine, ich bin ja kein Star, sondern nur eine angestellte studentische Mitarbeiterin 😀

7. Welche Blogposts hast du in diesem Monat verfasst?

Fran: Ich habe meine neue Schreibroutine in Experiment Morgenseiten präsentiert und überlegt, warum es so viele Nachmacher gibt und wie sich Inspiration davon unterscheidet. Außerdem habe ich über die Erwartungen an Online-Kommunikation (z. B. WhatsApp) nachgedacht.

Siri: Ich habe ein tolles Buch über unsere Haut rezensiert, darüber nachgedacht, warum ich ein Lichtschalter bin, dekorative Kosmetik in der Naturkosmetik betrachtet und überlegt, ob es Sinn macht, zu Autorenlesungen zu gehen.

8. Welchen Post von anderen Bloggern fandest du diesen Monat am  besten und warum?

Fran: Obwohl ich gerne für mich bin, bin ich noch nie alleine verreist. Den Blogpost „6 Gründe, alleine zu reisen“ vom Blog About a life lover fand ich inspirierend und hoffe, bei meinem Auslandspraktikum ab August ähnlich positive Erfahrungen zu machen.

Siri: Ich liebe den Beitrag „Veränderungen“ vom Blog It is Jewlz. Er spricht mir aus der Seele und Julia ist eine ganz Liebe und hat zudem ein tolles Blogdesign, schaut gerne mal bei ihr vorbei 🙂

9. Was hast du im letzten Monat an Medieninhalten rezipiert?

Fran:

  • Himmelstiefe von Daphne Unruh: Spannende und romantische Jugendbuch-Fantasy rund um die Schülerin Kira, die in eine magische Welt der Elemente gerät. Ich mochte Kiras Entwicklung zum Helden (auch wenn ihre kindliche Denkweise und das erwachsene Handeln manchmal nicht ganz zusammenpassen) und die kreative Fantasywelt mit Liebe zum Detail. Sehr empfehlenswert!
  • Magic Cleaning von Marie Kondo: Den Hype um den Aufräum-Bestseller kann ich leider nur halbherzig teilen. Das zentrale Prinzip, nur Dinge zu behalten, die einen glücklich machen, war mir oft zu abstrakt und wenig praktikabel (versucht mal, eure Pullis zu kleinen Vierecken zu falten und sie in eure nicht vorhandene Kommode zu stellen – Fail!). Auch der Stil der Autorin war mir eher unsympathisch. Trotz einiger nützlicher Tipps und Denkanstöße also ein eher fraglicher Ratgeber, durch den ich aber immerhin mal wieder ausgemistet und aufgeräumt habe!
  • Organisella von Ella TheBee: Humorvoller Studienstart-Ratgeber für Erstis und genauso sympathisch wie Ellas YouTube-Kanal, wenn auch mit eher unprofessionellem Layout und sprachlichen Mängeln. Ella-Abonnenten werden die Tipps größtenteils bekannt vorkommen, ansonsten aber eine sinnvolle Zusammenstellung, auch für Nicht-Fans.
  • Ultimate Beastmaster, Staffel 2: Im Februar war dieses „Guilty Pleasure“ meine einzige Serie. In der Game Show treten pro Folge zwölf internationale Sportler in einem Parcours (dem „Biest“) gegeneinander an und sammeln in vier Leveln Punkte durch überwundene Hindernisse. Die zwölf (!) hysterischen und Klischees plappernden Kommentatoren aus sechs Ländern sind auf Dauer nervig und die Kameraführung und Soundeffekte irgendetwas zwischen einfallslos und überzeichnet, ansonsten mochte ich aber die sportliche Wettkampfspannung und die inspirierenden Einzelporträts der Sportler.

Siri: Ich habe ungefähr zehn weitere Bücher und Serien begonnen, aber noch nichts davon beendet, weshalb ihr euch bis zum nächsten Rückblick gedulden müsst 😉

  • Sherlock, 4. Staffel: Hm, diese Staffel ist doch sehr verworren und die Auflösung am Ende gefiel mir auch nicht so wirklich.
  • Wer die Lilie träumt von Maggie Stiefvater: Der erste Band der Ravenboys-Reihe ist bei mir ja komplett durchgefallen, wie ihr im letzten Monatsrückblick lesen konntet. Diesen zweiten Teil wiederum fand ich richtig klasse, weil endlich Spannung aufkam und das Ganze mehr Sinn ergab. Hätte ich nicht alle vier Bände im Regal gehabt, hätte ich die Reihe jedenfalls nach dem katastrophalen ersten Band verteufelt.

10. Was nimmst du dir für März vor?

Fran: Ich habe in letzter Zeit viel überdacht und verändert und wünsche mir einfach, dass ich am Ende des Monats ein bisschen ruhiger, zufriedener und mehr bei mir selbst angekommen bin.

Siri: Ich möchte im März ein paar Tage lang das Gefühl haben, alle meine Pflichten erledigt zu haben und das Leben genießen zu können. Etwas Abstand vom Alltag gewinne ich dann hoffentlich in unserem Rom-Urlaub Ende des Monats.

Hier könnt ihr unseren letzten Rückblick vom Januar 2018 lesen.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Wie ist euer Februar verlaufen und was nehmt ihr euch im März vor?

3 thoughts on “Quer durch 02/18

  1. Hi ihr Beiden,
    ich bin gerade durch Zufall auf eurem Blog gelandet und bin jetzt schon begeistert! 🙂
    Eure Themen und Texte gefallen mir super – tatsächlich kann ich mich in vielem selbst wiedererkennen.
    Im Übrigen bin ich total neugierig, was es mit dem Thema Pokémon und Feminismus auf sich hat. Wirst Du hierzu vielleicht einen Artikel schreiben, Siri?
    Liebe Grüße,
    Miriam

    1. Hi Miriam!
      Vielen Dank für die lobenden Worte 🙂 Freut uns wirklich sehr, wenn du hier ein Plätzchen findest, bei dem du ganz entspannt durch verschiedenste Themen klicken kannst.
      Haha, sehr gerne kann ich mal über Pokémon und Feminismus schreiben! Das merke ich mir gleich für die nächsten Wochen vor.

      Liebe Grüße!

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