Blogger Recognition Award

Der Blogger Recognition Award ist eine tolle Initiative, um auf kleinere Blogs hinzuweisen und sie miteinander zu verknüpfen. Danke an die Blogger-Newcomerin Lebenschaot alias Sarah für die Nominierung! Was es mit unserem Blog auf sich hat? Erzählen wir doch mal, wie quergetippt entstanden ist und was wir anderen Newcomern mitgeben können.

Wie haben wir mit dem Bloggen angefangen?

Wir bloggen seit Februar 2017, hatten die Idee aber schon früher. Im Dezember diskutierten wir mal wieder über Gott und die Welt, da schlug Siri vor: „Warum veröffentlichen wir unsere vielen Gedanken eigentlich nicht mal auf einem Blog?“ – Ich war von der Idee sofort begeistert und so gründeten wir quergetippt.

Uns ist es wichtig, etwas mit Mehrwert (okay, und manchmal auch einfach etwas Unterhaltsames) zu schreiben und somit etwas Sinnvolles zu gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen beizutragen. Im Beitrag Du und dein Blog und in unserer Nominierung zum Liebster-Award erfahrt ihr mehr.

Unsere Ratschläge für Blogger-Anfänger

  1. Schreibt etwas mit Mehrwert: Leider gibt es viele Blogbeiträge, die sich mit banalen oder seichten Themen beschäftigen. Kritikpunkt: Sie sind weder neuartig noch witzig noch hilfreich. Wahrscheinlich gibt es einige Leute, die sich Beiträge zur Lieblingsjahreszeit oder zum Kosmetiktascheninhalt (ohne Review) durchlesen – aber wollt ihr euch etwas so Austauschbares auf die Fahnen schreiben? Überlegt lieber, in welchem Bereich ihr Expertentipps geben könnt, womit ihr euch tiefgründig beschäftigt oder welche Kritik oder neue Perspektive zu einem Thema in euch brennt. Ganz nebenbei macht das Bloggen so gleich viel mehr Spaß. Und man spürt, wenn jemand in einem beratenden, kritischen oder witzigen Text hinter seinen Tipps, Argumenten oder Wortneuschöpfungen steht – und das ist genau die Individualität, die euren Blog wertvoll macht!
  2. Meinungsfreiheit: Löscht! Niemals! Kommentare! Das ist wirklich das Hinterallerletzte. Nur, weil ihr eine Seite hostet, gibt euch das nicht das Recht, anderen den Mund zu verbieten. Es gibt in Deutschland zu einem Thema nun mal 80 Millionen verschiedene Meinungen und nicht alle davon finden euch oder eure gut. Kommt damit klar, denn so beweist ihr mehr Stärke, als wenn ihr hinterrücks einfach die Kommentare unter euren Blogposts löscht. Und wie wäre es, wenn man sich mal mit anderen Meinungen beschäftigt, statt alle anderen mundtot zu machen und nur in der Filterbubble zu bleiben? Das ist in meinen Augen bewusst gelebte Dummheit. Wie oft mir das schon passiert ist, weil ich konstruktiv eine andere Meinung geäußert habe … Kommentare, die gegen das Grundgesetz verstoßen, natürlich ausgenommen. Ich bin auch schon guten Blogs entfolgt, weil diese auf keine Art der Kommunikation reagiert haben. Das trifft auch nicht den Sinn eines Blogs.

Wir nominieren…

Regeln

Ihr fragt euch, was ihr als Nominierte jetzt machen müsst? Hier die Grundregeln:

  • Bedankt euch bei demjenigen, der euch für den Award nominiert hat und verlinkt ihn in eurem Beitrag.
  • Schreibt einen Beitrag, um den Award zu präsentieren.
  • Erzählt kurz, wie ihr mit dem Bloggen angefangen habt.
  • Gebt zwei Ratschläge für neue Blogger.
  • Nominiert 15 andere Blogger für diesen Award.
  • Kommentiert auf den nominierten Blogs und lasst die jeweilige Person wissen, dass ihr sie nominiert habt.

Wie findet ihr unsere Tipps für andere Blogger? Was würdet ihr Newcomern raten?

 

 

15 thoughts on “Blogger Recognition Award

  1. Ich habe noch keine Kommentare gelöscht, aber zwei nicht angenommen, weil sie eindeutig rechtsextremen Inhalt hatten. Ich habe lange gezögert. Weil ich mich im Grunde schon einem Austausch mit Rechten stellen möchte. Aber beim Lesen beider Kommentare war so klar, dass sie nicht auf meinen Text antworteten. Höchstens auf die Überschrift. Es gab deshalb auch keinen Ansatzpunkt für einen Austausch. Würde ich wieder so machen.

    1. Hallo Stephanie,

      der Umgang mit politischen Ansichten ist in der Tat schwierig, auch, weil diese Parteien ihre Legitimation aus demokratischen Wahlen schöpfen können. Ich würde dabei, wie gesagt, abwägen, ob Grundrechte verletzt werden. Ich kenne dein Fallbeispiel nicht, hätte die Kommentare wahrscheinlich aber ignorierend stehengelassen, da jemand seine Meinung – wenn auch nur zur Überschrift – kundgetan hat. Dieses Recht würde ich anderen Menschen nicht nehmen wollen, auf den Austausch muss ich mich ja nicht einlassen. Aber du hast Recht, dass man schon erst einmal schluckt und individuell abwägen muss, inwiefern man als Betreiber/in der Plattform einschreitet oder nicht.

      Liebe Grüße,
      Siri

      1. Ich bin mir an dem Punkt tatsächlich nicht sicher, ob ich Grundrechte auf Meinungsäußerung verletze, wenn ich jemanden, die oder der ganz klar die Absicht hat, mich oder meine Äußerung zu diskreditieren oder sich darüber lustig zu machen, ignoriere. Ich erwarte in den Kommentaren eine „lautere“ Absicht. Wer mich beleidigen will – ist das wirklich noch eine freie Meinungsäußerung oder eben ein Angriff auf meine?

        1. In der Rechtsprechung den Tatbestand der Beleidigung (§185). Ich würde es denke ich so machen, dass ein Angriff auf meine Meinung á la „was du sagst, ist scheiße“ stehenlassen würde, einen persönlichen Angriff auf meine Person oder Ethnien und andere Gruppierungen jedoch nicht. Von so plumpen Kommentaren erwarte ich, genau wie du, gar keine konstruktive Kritik, aber auf der Ebene des Diskussionsgegenstandes zu bleiben, sollte man hinkriegen können. Auf jeden Fall ein spannendes Feld!

          1. Hm, eine Beleidigung und ein Reden ganz am Thema vorbei ist für mich kein Diskussionsbeitrag mehr. Hier wird eine Diskussion absichtlich gesprengt. Insofern lasse ich sie nicht zu. – Es ist allerdings tatsächlich ein Problem, wie umgehen mit dieser Art von – pfff, ich weiß gar nicht, wie ich das nennen soll – Beiträgen, Äußerungen. Das wird ja mehr. Warum ist jemand so enorm wütend über etwas, was (in diesem Fall) ich schreibe. Warum will diese Person beleidigen? Ich fühle fast immer sofort eine Kränkung, möchte auch sagen, dass ein Missverständnis vorliegt, denn nicht jede Kritik ist gleich ein vernichtendes Urteil. Aber an dem Punkt wird es ja meist nur noch schlimmer. Und an dem Punkt werde ich dann meist ungeduldig, weil ich von meinem (erwachsenen) Gegenüber einfach erwarte, eine Diskussion führen zu können, ohne gleich auszurasten. Tja, wo ist der Weg, aus dieser Sackgasse rauszukommen?

          2. Die Frage nach dem Warum kann leider nie beantwortet werden, Stichwort Subjektivität. Und ich möchte auch gar nicht wissen, was in manchen Köpfen vorgeht. Vielleicht wissen es solche Kommentatoren selbst nicht – man kann Hetze zum Beispiel nicht argumentativ oder normativ legitim begründen. Oder Rassismus. Ich würde mir da einfach selbst Richtlinien vorgeben und als gebildete Person nach bestem Gewissen der Gemeinwohlorientierung handeln. Das heißt für mich, das ich mich an die deutsche Gesetzgebung halte und nur Verstöße lösche. Alles andere werde ich ignorieren, sofern die Aussagen nicht mit einem Mindestmaß an Konstruktivität geäußert wurden.

          3. Und, was ich noch fragen wollte: Hättest du Lust auf einen gemeinsamen Beitrag zu diesem Thema? Habe auf deiner Seite leider keine Kontaktdaten gefunden, wenn du Interesse hast, kannst du mich gerne unter quergetippt@gmail.com anschreiben 🙂

    1. Hallo Geno,
      danke für den Link. Wir sind weniger auf Quantität im Sinne von oberflächlichen Likes und Follows aus, als vielmehr auf Qualität mit Mehrwert. Aber möglicherweise lässt sich die Reichweite vom Blogger Opinionated Man aufgrund der zahlreichen deutschen Beiträge für interessante Kontakte nutzen. Ich sehe es mir einmal an, danke.

      VG Fran

      1. liebe fran,
        natürlich könnt ihr eure beiträge mit qualität und mehrwert auch in „echokammern“ mit wenig reichweite gefangen halten. aber warum gönnt ihr „qualität und mehrwert“ nicht der quantität der oberflächlichen blogger?

        1. Hallo Geno,

          wie kommst du darauf, dass wir eine isolierte und sich selbst bestätigende Community befürworten (was du vermutlich mit dem Begriff „Echokammer“ meinst)? Und zu deiner Frage: Natürlich „gönnen“ wir unsere Inhalte jedem nur erdenklichen Leser – warum auch nicht? 🙂 (Übrigens würde ich persönlich niemanden als „oberflächlichen Blogger“ bezeichnen, denn mir steht es ja nicht zu, die Person hinter dem Content zu bewerten.) Die Aktion vom Opinionated Man sehe ich weder ausschließlich negativ noch ausschließlich positiv. Eine hohe Reichweite ist natürlich super, ich finde nur, man sollte einfach die Vor- und Nachteile einer riesigen und damit möglicherweise anonymeren Community abwägen. Letztendlich muss jeder selbst wissen, warum er seinen Blog betreibt und welche (quantitativen und qualitativen) Ziele er verfolgt.

          Viele Grüße
          Fran

  2. Ich habe eure Nominierung erst jetzt gesehen, erstmal ein dickes Sorry dafür und vielen Dank für die Auswahl! Ich werde natürlich meinen Beitrag dazu leisten 😊
    Kommentare habe ich auch noch nie gelöscht, es sei denn, es ist Spam. Ich mag es einfach nicht, wenn man unter einen Beitrag nur „toller Beitrag und dann seine URL zum Blog da hinschreibt. Ein bisschen sollte man schon Bezug auf das Geschriebene nehmen.

    Liebe Grüße!

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