Quer durch 08/17

Neuer Monat, neue Vorsätze! Was hat uns im letzten Monat gefallen, was hat uns verärgert? Was planen wir für die nächsten Wochen? Und konnten wir unsere Vorhaben von letztem Monat eigentlich einhalten? Zeit für einen kleinen, persönlichen Rückblick – quer durch den August!

1. Hast du dein Ziel von August erreicht?

Siri: Ich hatte mir vorgenommen, die zwei Hausarbeiten für die Uni zu schreiben, die ich Anfang September abgeben muss. Geschafft habe ich leider nur eine, bei der ich inhaltlich ziemliche Probleme hatte (und für die neben Vollzeitpraktikum, Nebenjob und Privatleben wenig Zeit blieb), bei der anderen muss ich mich jetzt echt noch ranhalten 🙁

Fran: Mein Ziel war es, die Semesterferien für ein sinnvolles Engagement zu nutzen, also arbeite ich momentan im Tierheim vor Ort mit, was mir sehr viel Spaß macht. Da mein Vorsatz sehr offen formuliert war, ist hier wohl der weitere Weg das Ziel. 😉

2. Was hat dich inspiriert? Was konntest du Neues lernen?

Siri: Ich habe viel Neues in meinem zweimonatigen Praktikum, bei dem ich mit Büchern arbeite, gelernt, was mich gleichzeitig dazu inspiriert hat, wieder mehr zu lesen und vor allem auch zu schreiben (für alle die es interessiert: einer meiner Lebensträume ist es, einen Bestseller zu veröffentlichen!).

Fran: Ich habe mir das Programm von Sophia Thiel gekauft. Sie inspiriert mich, meine Ernährung und Trainingseinheiten zu optimieren und gibt einem viel Wissenswertes mit auf den Weg.

3. Was hast du geschafft, worauf kannst du besonders stolz sein?

Siri: Ich bin extrem stolz, ein Vollzeitpraktikum, einen Nebenjob und den zeitaufwendigen Uni-Kram parallel zu erledigen. Gewiss nicht einfach, aber machbar (könnte ich vielleicht mal einen Fleiß-Award bekommen? :D)

Fran: Beim Krafttraining schaffe ich schon mehr Wiederholungen als früher und fühle mich fitter. Ich bin stolz, die Trainingseinheiten trotz furchtbarem Muskelkater durchgezogen zu haben.

4. Wo bist du an eine Grenze gestoßen? Konntest du sie überwinden?

Siri: Definitiv bei der ersten Uni-Hausarbeit, bei der ich eine statistische Datenanalyse durchführen sollte und echt keinen blassen Schimmer davon hatte. Überwunden habe ich die mangelnde Kompetenz durch das Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht 🙂

Fran: Im Tierheim berührten mich manche Hundeschicksale sehr und ich fühlte mich kurzzeitig wie gelähmt. Es hat mir geholfen, es den routinierten Tierpflegern gleichzutun und alle Aufgaben pragmatisch zu erledigen, denn so hilft man den Tieren am besten.

5. Was hast du versäumt und solltest es nachholen?

Siri: Ich habe teilweise versäumt, meine gesunde Ernährung beizubehalten, Sport zu machen und das Leben zu genießen. Aber woher soll ich nur die Zeit nehmen?!

Fran: Ich hatte mir vorgenommen, mehr Blogposts gezielt vorzubereiten, aber Kreativität funktioniert bei mir leider selten auf Knopfdruck.

6. Wo warst du zufrieden oder unzufrieden mit deinem Verhalten anderen gegenüber?

Siri: Zufrieden war ich mit meinem hilfsbereiten, freundlichen Verhalten im Praktikum. Gleichzeitig aber auch unzufrieden, weil ich doch recht schüchtern und zurückhaltend auf neue Situationen reagiere und mich mit banalem Small Talk nicht anfreunden kann.

Fran: Ich war zufrieden damit, dass ich bei impulsiven, emotional argumentierenden Personen ruhig und sachlich blieb. Unzufrieden war ich damit, manchen Treffen zugesagt zu haben, auf die ich eigentlich keine Lust hatte.

7. Hast du einen besonders schwierigen/ befriedigenden Blogpost verfasst?

Siri: Ich habe mir relativ schwer beim Blogpost „Bist du dumm?“ getan, weil es doch ein sehr sensibles, persönliches und komplexes Thema ist, das niemand gerne anspricht.

Fran: Das Thema im Blogpost „Generation Beziehungsunfähig“ brannte mir auf der Seele und ich hatte trotz relativ zeitintensiver Ausarbeitung viel Spaß dabei.

8. Welchen Post von anderen Bloggern fandest du in diesem Monat am besten und warum?

Siri: Ich mochte den Beitrag „One line a day – a five year memory book“ auf dem Blog „Lebenschaot“ sehr gerne, weil ich noch nie etwas über diese Art von Tagebüchern gehört habe und nun eines für mich in Erwägung ziehe!

Fran: Der Beitrag „Seri(e)ös: Was macht eine Serie zur Lieblingsserie“ auf dem Blog „neuesvomschreibtisch“ hat mich angesprochen, weil ich mir darüber auch oft Gedanken darüber mache und neue Erkenntnisse mitnehmen konnte.

9. Was war dein Lieblingsbuch und/ oder deine Lieblingsserie?

Siri: Die neue Staffel Game of Thrones natürlich! Auch wenn ich sie nicht besonders mochte. Bei den Büchern habe ich im Gegenteil eine neue Reihe gefunden, die ich absolut schlimm finde: die Bibliotheksbücher von Genevieve Cogman.

Fran: Ich habe die dritte Staffel von The Blacklist beendet – unbedingt anschauen (hier geht´s zu Siris Review)! Ansonsten habe ich mit den gesellschaftskritischen und dabei sehr witzigen Alpenkrimis von Jörg Maurer begonnen.

10. Was nimmst du dir für September vor?

Siri: Wieder aktiv und mit Spaß am Leben teilzunehmen, obwohl es in Praktikum und Nebenjob sehr stressig werden wird.

Fran: Das Programm von Sophia Thiel erfolgreich abzuschließen, vier Bücher zu lesen und meine Ideen für Blogposts im Vorfeld besser zu strukturieren.

Übrigens dürft ihr euch diese Fragen kopieren, auf uns als Quelle verlinken und damit selbst einen Monatsrückblick schreiben – wir würden uns sehr freuen, von euren Erlebnissen und Gedanken zu hören! 🙂

Welche Ziele steckt ihr euch für den September?

12 thoughts on “Quer durch 08/17

  1. Hallo!
    Ich fühle mich sehr geehrt Siri, dass du meinen Blogpost als Favoriten gewählt hast! So ein Buch ist echt praktisch und ich kann es dir sehr empfehlen :). Abgesehen davon, hast du vergessen zu erwähnen, dass du neben Vollzeitpraktikum, Studium und Nebenjob auch noch einen Blog betreibst. Immerhin ist das auch gar nicht so wenig arbeit!

    Dass ich Treffen zusage, passiert mir leider auch recht häufig, Fran. Im Endeffekt war es zwar dann irgendwie doch keine Zeitverschwendung aber trotzdem ärgerlich.
    Dein Monatsziel ist außerdem sehr sozial und vorbildhaft :).

    Liebe Grüße,
    Sarah

    1. Guten Abend, Sarah!

      Klar, sehr gerne, ich finde die Idee wirklich gut und habe das Buch auf Grund deines Posts auch auf meine Geburtstagswunschliste gesetzt 😀

      Stimmt, der Blog muss momentan von meiner Seite aus etwas unter dem Zeitmangel leiden. Bei mir merkt man das immer an der Bildqualität 😉 Andererseits gibt mir das Schreiben und innehalten, um die Gedanken in den Laptop zu bringen (wie sich das anhört – nichts mehr mit aufs Papier bringen!), sehr viel, wenn ich ansonsten schon nur zu allem gezwungen werde. Von daher ist es keine zusätzliche Belastung, eher eine Befreiung! Wie siehst du das eigentlich bei deinem Blog? Würdest du eher auf’s Bloggen oder andere Hobbies verzichten?

      LG, Siri

      1. Hoffentlich bekommst du es dann auch 😄!

        Naja irgendwie ist der Blog bei mir so ein Mittelding Belastung und Befreiung gleichzeitig. Momentan, als Bloggerneuling, bin ich noch recht motiviert. Trotzdem ist es für mich spannend zu sehen, ob ich während der Schule weiter so fleißig schreibe. Hoffentlich verliere ich dann nicht die Bloggerlust :/.
        Wenn die Lust jedoch bleibt, dann verzichte ich lieber auf etwas anderes. Aber eigentlich würde ich am Liebsten auf gar nichts verzichten müssen 😂

        Liebe Grüße

    2. Hi Sarah,

      danke für dein Feedback! 🙂 Mir geht es so, dass es mir bei neueren Kontakten (z. B. im Studium) leichter fällt, ehrlich zu sagen, wenn ich keine Lust auf Freizeitaktivitäten mit den Leuten habe. Bei Kontakten von früher fühle ich mich unerklärlicherweise manchmal zu einer Zusage verpflichtet, „weil man sich ja schon so lange kennt“ – vielleicht ist das bei dir auch ähnlich? Auch wenn es im Nachhinein oft irgendeinen Sinn hatte, will ich da in Zukunft authentischer sein.

      Viele Grüße zurück!
      Fran

      1. Ja das geht mir genauso. Vor allem bei Leute die man nicht so oft sieht ist der „Druck“ des Treffens irgendwie größer. Oft sage ich auch nur zu, weil ich denke, dass der andere sonst beleidigt ist. Ich weiß, dass das extrem dumm ist…

        1. Dumm würde ich es nicht nennen, eher empathisch 🙂 Das ist im Grunde ja nichts Schlechtes, man muss sich nur ab einem gewissen Grad abgrenzen. Aber ich weiß, was du meinst, das ist manchmal einfach leichter gesagt als getan.

  2. Hallo ihr beiden!

    Siri, du solltest dir Zeit nehmen, das Leben zu genießen! Wir haben doch nur eins und das kann so schnell vorbei sein! Hausarbeit hin oder her! Ich würde mir auch ein wenig Zeit für mich einplanen. Zumindest ein- bis zweimal die Woche für eine gewisse Zeit und danach kannst du dich vielleicht auch wieder motivierter an die Hausarbeit setzen 🙂

    Fran, es interessiert mich sehr, wie du das Programm von Sophia Thiel findest. Wirst du uns auch deine Erfahrungen in einem Beitrag mitteilen?

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

    1. Hallo Linni,

      mein Problem besteht ja darin, dass ich mir eben keine Pause gönnen kann, ohne durch meine Kurse zu fallen oder andernfalls gekündigt zu werden. Und das ist es mir nicht wert, da beiße ich lieber jetzt die Zähne für einige Wochen zusammen. Meine Zeit für mich besteht momentan je frühs und abends aus einer halben Stunde Netflix schauen, wenn ich mit dem Zug pendle – immerhin!

    2. Hallo Linni,

      über das Sophia-Thiel-Programm werde ich auf jeden Fall im nächsten Monatsrückblick ein kurzes Resümee ziehen – mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

      VG, Fran

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